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Wie sicher ist der Emmertsgrund? - Bericht zur Veranstaltung

Über 80 Personen sind der Einladung des Seniorenzentrum Boxberg-Emmertsgrund und des Stadtteilmanagements Emmertsgrund gefolgt. Gemeinsam mit den geladenen Experten diskutierten sie darüber, wie sicher sie sich in ihrem Stadtteil fühlen. Denn die Zahlen, der von Prof. Dr. Hermann durchgeführte Studie, zeigten eine hohe Kriminalitätsfurcht unter der Bewohner*innen des Emmertsgrundes. Für viele Veranstaltungsteilnehmer*innen und für Polizeioberrat Torben Wille vom Polizeirevier Süd war dieses Ergebnis schwer nachzuvollziehen, denn die Kriminalstatistik zeigt im Vergleich zu anderen Stadtteilen eine sehr geringe Kriminalitätsrate. Aus dem Publikum wurde mehrfach bestätigt, dass Falschparker und mangelnde Sauberkeit die größten Störfaktoren bezüglich Sicherheit und Wohlbefinden seien. Es gab aber auch Stimmen, überwiegend Frauen, welche sich vor alkoholisierten Männern oder aber auch vor Gegenstände, die von den Balkonen fliegen, fürchten. Dies spiegelt auch die Studie von Prof. Dr. Hermann wider. Herr Greulich von dem Verein „Sicheres Heidelberg“ richtete den Blick auf die zahlreichen Angebote zur Kriminalitätsprävention und lud zum nächsten „Zivilcourage-Training“ im Oktober auf dem Emmertsgrund ein. Er ist überzeugt, dass die soziale Kontrolle wächst, wenn Bürger*innen ihre Fähigkeiten schulen in Gefahrensituationen genau hinzuschauen und entsprechend reagieren zu können. Dies sei die beste präventive Maßnahme.

Beiträge aus dem Publikum