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Öffentliche Generalprobe und Konzert der Heidelberger Sinfoniker im Bürgerhaus

Am 16. Oktober geben die Heidelberger Sinfoniker um 19 Uhr eine öffentliche Generalprobe.

Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Corona Bestimmungen ist nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen verfügbar.

Eine Anmeldung ist erfolderlich: Telefonisch unter 06221 6738536 (Di-Fr 10-16 Uhr) oder per E-Mail an verwaltung-buergerhaus@emmertsgrund.de

Einen Tag später, am 17. Oktober, finden dann um 15 und 19 Uhr zwei Hauptvorstellungen statt. Mit dem Projekt „Carl Theodors Ballettwerkstatt – Innovation am kurpfälzischen Hof“ machen die Heidelberger Sinfoniker einige bislang kaum bekannte Facetten der baden-württembergischen Musikkultur wieder erlebbar. Hierfür wurde ein neues szenisch-musikalisches Format entwickelt, für das mit Tanzschaffenden aus der äußerst lebendigen und überregional bedeutenden Tanzszene Heidelbergs zusammengearbeitet wird. Die Aufführungen dieser künstlerisch wertvollen, seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr erklungenen Partituren stellen ein Novum im Musikleben der Rhein-Neckar-Region dar und sind auch überregional von großer kultureller Bedeutung.
Obschon die Heidelberger Kulturszene reich an choreographischen Projekten ist, gab es bislang keine Intentionen, die historische Tanzszene der Region genauer zu untersuchen. Die in historischer Zeit vor Ort tätigen Choreographen Étienne Lauchery und Claude Le Grand experimentierten am kurfürstlichen Hof mit neuen, überaus modern anmutenden Ansätzen des Tanztheaters. Da in den meisten Fällen keine detaillierten Ballettlibretti mehr erhalten sind, ermöglichen die ausge-wählten Partituren heutigen Choreographen ein Höchstmaß an künstlerischen Entfaltungsmöglich-keiten. Die inspirationsreiche Musik der kurpfälzischen Hofmusiker wird so zum Experimentierfeld für moderne Tanzkünstler.
Die enorme am kurpfälzischen Hof herrschende Innovationskraft findet in der synergetischen Bün-delung herausragender lokaler Kräfte eine neuzeitliche Entsprechung. Historische Aufführungspra-xis und zeitgenössischer Tanz schließen sich dabei keineswegs aus, sondern erlauben auch kühne künstlerische Experimente. Die Wiederaufführung der lange Zeit unbeachteten historischen Musi-ken kommt dabei in der Seltenheit der künstlerischen Darbietung einer Uraufführung gleich.

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre und Ballettmusik-Auswahl aus „Idomeneo“ KV 381 (Mün-chen, 1781)
Peter von Winter: Chaconne fis-Moll aus „Paris und Helena“ (München, 1779)
Christian Cannabich: „Médor et Angélique ou Roland furieux“ (Mannheim, 1768)
Nostos Tanztheater
Christina Liakopoulou –  Choreographie
Timo Jouko Herrmann - Konzeption und Leitung

Karten: 35€/28€/20€
Rentner: Ermäßigung bis zu 5€
Schüler, Auszubildende und Studenten bis 27 Jahre: Karten zu 12€
Schwerbehinderte ab 80% Behinderung (auch mit B im Ausweis): 25% Ermäßigung. Rollstuhlfahrer und Begleiperson erhalten ein reguläres Ticket für zwei. Für diese Karten sind die Ausweise beim Kauf bzw. am Einlass vorzulegen. Familientickets: alle minderjährigen Kinder einer Familie zu 5€, eine erwachsene Begleitperson zu 15€, alle weiteren Erwachsenen zum regulären Preis; es müssen dabei mindestens 2 Erwachsenen-Tickets gebucht werden