Der 3. Emmertsgrunder Kultursommer startet in Kürze und bringt bis Ende August Musik, Theater und Literatur auf die Kultursommer-Bühne vor dem Bürgerhaus Emmertsgrund (Forum 1). Die Highlights im Juli im Überblick:
Den Auftakt macht am 5. Juli Taiko Heidelberg gemeinsam mit den Moko-Chören – japanische Trommelkunst trifft auf mehrstimmigen Chorgesang, eröffnet mit einem Grußwort von Heidelbergs Kulturbürgermeisterin Martina Pfister.
Nur wenige Tage später wird es urban: Beim „Rap- & Gesangscontest Emmertsgrund“ am 11. Juli zeigen Nachwuchsrapperinnen und -rapper sowie Sängerinnen und Sänger aus dem Stadtteil ihr Können auf der Kultursommer-Bühne. Anmeldung unter rapcontest@emmertsgrund.org – spontane Anmeldungen sind auch direkt am Veranstaltungstag vor Ort möglich.
Am 15. Juli lädt der Wieblinger „Liederkellner“ Charly Hanenberg zusammen mit dem Nachbarschaftssingen Emmertsgrund und weiteren Heidelberger Chören zum großen Offenen Singen: Aus über 200 Liedern in fünf Sprachen können die Gäste ihre Wunschlieder wie à la carte auswählen und gemeinsam mit Charly und den Chören anstimmen.
Um Geschichte und Gegenwart geht es am 17. Juli: Die Gesprächsveranstaltung „Deportation, Verlust und Neubeginn“ bringt Geschichten von Russlanddeutschen und Tschetscheninnen und Tschetschenen zusammen und verbindet persönliche Erfahrungen mit aktuellen Fragen von Migration und Zugehörigkeit. Musikalisch geht es dann am 19. Juli weiter, wenn das Quartett Jazzy Licious mit leichtem Manouche-Jazz und Gesang in die Welt der Jazz-Standards der 1930er bis 50er Jahre entführt.
Der letzte Juli-Abschnitt hält gleich vier Highlights bereit: Am 22. Juli liest die ehemalige Bundesverfassungsrichterin Susanne Baer aus „Rote Linien – Wer beschützt unsere Demokratie?“ und gibt persönliche Einblicke in ihre Jahre am Bundesverfassungsgericht. Einen Tag später, am 23. Juli, folgt ein besonderer Theaterabend: Das Theater und Orchester Heidelberg bringt mit „Die Gießkanne“ – nach dem Buch von Saša Stanišić – eine szenische Lesung auf die Kultursommer-Bühne. Am 25. Juli verzaubert das Trio Coppélia mit Son Cubano, warmen Rhythmen, leidenschaftlichem Gesang und mitreißender Energie. Am 26. Juli ist dann der Heidelberger HardChor zu Gast – wenn viele Stimmen gemeinsam erklingen, ist das genau der Geist, der den Kultursommer ausmacht.
Zum Ende des Monats meldet sich am 29. Juli die Band mit dem lustigen Namen „Darf der Kleine eine Scheibe Wurst“ zu Wort – mit einem Rezept aus Rock, Country und Soul, das genau dort hinschaut, wo es weh tut. Den krönenden Abschluss des Julis macht schließlich am 31. Juli die Galapagos Big Band – die Heidelberger Jazz-Legende ist inzwischen fester Bestandteil des Kultursommers und begeistert seit fast 50 Jahren mit dem Besten aus der großen Welt des Jazz.
Für das leibliche Wohl sorgt das HeidelBERG-Café. Den Eintrittspreis kann jeder selbst bestimmen – es gilt das Pay-what-you-want-Prinzip. Sollte es regnen, wird die jeweilige Veranstaltung ins Medienzentrum/Café (Forum 1) verlegt.
