Cinema Augustinum: Corpus Christi
Vielschichtiges Drama über Moral und Vergebung
Polen 2019, 115 Min.
Regie: Jan Komasa
mit Barosz Bielenia, Eliza Rycembel, Tomasz Ziętek
„In vielerlei Hinsicht ein erleuchteter und erleuchtender Film“ (Die ZEIT)
„Die Wahrheit tarnt sich als Lüge in diesem Film.“ (www.epd.film.de)
„Regisseur Jan Komasa seziert in seinem vielfach ausgezeichneten Film das Wesen der Scheinheiligkeit. Dabei findet er im Ringen mit Vergeltung, Vergebung und Erlösung Momente wahrhaftiger Empathie und weltlicher Komik.“ (Süddeutsche Zeitung)
Nach einer wahren Begebenheit: Der 20jährige Daniel sitzt wegen einiger Überfälle und eines Mordes in der Jugendstrafanstalt. Als Messdiener für den Gefängnispriester Tomasz ist er von den Messen und Predigten so fasziniert, dass er am liebsten selbst Priester werden würde. Wegen seiner kriminellen Vergangenheit ist dies jedoch unmöglich. Als er nach seiner Entlassung im Sägewerk in der Provinzarbeiten soll, nutzt er die Gelegenheit und gibt sich als Priester aus. Und tatsächlich soll er vorübergehend die Stelle des erkrankten Pfarrers übernehmen.
Mit großem Charisma und sehr viel Mitgefühl rüttelt der vermeintliche „Geistliche“ die kleine Gemeinde auf, die unter einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit leidet. Die Gemeinschaft verändert sich positiv – aber kann Daniel seine kriminelle Vergangenheit so einfach hinter sich lassen?
Hinweis: Der Film enthält einzelne, drastische Darstellungen körperlicher Gewalt und ist daher für empfindliche Zuschauer*innen nicht empfohlen. Der Film ist durch die FSK ab 16 Jahren freigegeben.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro