Orchesterbühne Augustinum: Dvořák | Brahms
Sinfonieorchester AufTakt Heidelberg
Dirigent: Robert Weis-Banaszczyk
- Antonín Dvořák: Cellokonzert h-moll, op. 104
(Solistin: Zoë Nagle) - Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 73
Während seines Aufenthalts in den USA (1892 – 1895) komponierte Antonín Dvořák nicht nur seine berühmte 9. Sinfonie e-moll („Aus der Neuen Welt“), sondern auch sein ebenso bedeutendes Cellokonzert in h-moll. Dvořák verarbeitet darin die Sehnsucht nach seiner böhmischen Heimat und schuf ein beeindruckendes Werk voller lyrischer Melancholie und sinfonischer Kraft.
Johannes Brahms soll 1895 nach dem Lesen der Partitur ausgerufen haben: „Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!“
Johannes Brahms schrieb tatsächlich kein Cellokonzert, aber dafür vier herausragende Sinfonien. Nachdem er viele Jahre an seiner ersten Sinfonie gearbeitet hat, entstand seine zweite Sinfonie innerhalb weniger Monate. Sie wurde im Dezember 1877 uraufgeführt und bekam fast ausschließlich positive Kritiken. So schrieb der Musikkritiker Eduard Hanslick im Januar 1878: „Die zweite Symphonie scheint wie die Sonne erwärmend auf Kenner und Laien, sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen.“
Diese beiden beliebten und berühmten „Klassiker“ der Romantik präsentiert das Heidelberger Sinfonieorchester AufTakt zum Abschluss seines Wintersemesters 2026/27. Das 2001 gegründete Orchester besteht aus ca. 70 musikalisch ambitionierten Studierenden und Berufstätigen verschiedener Fachrichtungen. Seit einigen Jahren ist AufTakt mit seinen abwechslungsreichen Programmen ein regelmäßiger und beliebter Gast auf der Orchesterbühne Augustinum.
Wir empfehlen, eine halbe Stunde vor Konzertbeginn am Theatersaal zu sein – beim Konzert im Januar 2026 mussten wir leider einige Besucher/innen wieder nach Hause schicken, weil es keine Plätze mehr gab. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Platzreservierungen annehmen können.
Anstelle eines Eintritts freut sich das Sinfonieorchester AufTakt über freiwillige Kostenbeiträge
Bildverweis: Nico Rademacher / https://www.studio-visuell.de